Vortrag „Ethik und Profit in Balance: Kann man mit gutem Gewissen Geld verdienen?“

Deutschland ist in Aufbruchsstimmung, allen europäischen Krisen zum Trotz. Bemerkenswert dabei ist, dass die neue Generation von Gründern immer öfter andere Motive hat als ihre Vorgänger. Ein ganz großes ist: Die Welt retten. Oder wenigstens verbessern. Was ihre Eltern in den 60ern noch als Forderung auf Plakate schrieben, packen die heutigen Unternehmer an. Doch ihr Selbstverständnis ist ein anderes. Denn sie finden es durchaus legitim, mit Altruismus ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Statt zum zusätzlichen Ehrenamt im Verein, machen sie ihre Engagement zur Lebensbasis. Sie wollen kein Mitleid und freundliche Spenden. Sie wollen selbst etwas tun. Sie holen Werte wie Achtung, Respekt und Verantwortlichkeit aus der Öko-Ecke heraus und machen sie zum Führungsprinzip. Gewinn ja, Gier nein. Der soziale Gedanke steht im Vordergrund. Verein war früher, Social Entrepreneurship ist heute.

Trotzdem stehen die sozialen Jungunternehmer vor den gleichen wirtschaftlichen Herausforderungen wie die „der alten Schule“. Die Anfangsphase finanzieren immer mehr Fördermittelgeber, die auf den sozialen Zug aufgesprungen sind. Doch spätestens nach Auslauf der Mittel muss sich auch jede altruistische Idee rechnen, wenn sie am Markt bestehen bleiben will. Und oft genug sind Banken noch skeptisch bei der Startfinanzierung. Dann sichern Business Angels und Venture Capital den Start. Es bleibt die Frage: „Rentiert sich ein gutes Gewissen?“

Der VK Venture-Tag bringt am 27. April 2013 VC-Geber und Social Entrepreneurs in Berlin zusammen. Sie wird veranstaltet vom VK – Völklinger Kreis e.V. und richtet sich an Investoren wie Unternehmen aus den Bereichen Life Science, Medizintechnik oder Informationstechnologie. Ich freue mich, dass mich der VK als Impulsrednerin dazu eingeladen hat. In meinem Vortrag „Ethik und Profit in Balance: Kann man mit gutem Gewissen Geld verdienen?“ beleuchte ich Fragen, die sowohl Start-ups als auch Kapitalgeber bewegen.

Interessenten beider Sparten können sich direkt an die Organisatoren wenden. Ansprechpartner ist Dr. Sam Dylan Moré (der Link öffnet Ihr E-Mail-Programm) von der Tytonis Operations GmbH (Tel. 0178 419 6052). Vielleicht sehen wir uns in Berlin?

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