Marktorientierte Unternehmensführung ist auch betrieblicher Gesundheitsschutz

Was haben marktorientierte Unternehmensführung, betriebliches Gesundheitsmanagement und systemische Beratung miteinander zu tun? Eine ganze Menge. Denn für den Erfolg am Markt braucht es ein gesundes Unternehmen. In allen Bereichen. Das betonte der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) im April 2012 auf seiner Delegiertenkonferenz in Göttingen. Er fand dabei Organisationspsychologie entscheidend: Vor allem Transparenz und Partizipation spielen eine große Rolle.*

DDMC unterstützt Firmen bei der Ausrichtung auf eine marktorientierte Unternehmensführung. Das heißt, wir helfen Unternehmen dabei, sich konsequent auf ihre Märkte auszurichten. Unser systemischer Beratungsansatz macht Betroffene zu Beteiligten. Das ist gelebte Transparenz und Partizipation. Im Innen wie im Außen.

Gesunde Unternehmen brauchen Transparenz im Außen: Damit Kunden zufrieden sind, müssen nicht nur Produkt, Leistung und Preis stimmen. Kunden wollen auf geeignete Art und Weise angesprochen werden. Über die Kommunikationskanäle, die sie nutzen. In einer Sprache, die sie verstehen. Und wenn es mal „klemmt“, erwarten sie schnelle und fachkompetente Hilfe durch das Unternehmen.

Logisch, dass das nur funktioniert, wenn auch die internen Unternehmensprozesse laufen: Die Transparenz im Innen. Die Geschäftsführung muss die Richtung des Unternehmens klar vorgeben und geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Mitarbeiter brauchen entsprechende Kompetenzen, Abteilungen müssen Hand in Hand arbeiten. Idealerweise greifen die Prozesse wie Zahnräder in einem gut geschmierten Getriebe ineinander. Und damit ist auch klar: Jedes noch so kleine Rädchen ist wichtig. Denn wenn das blockiert, steht der ganze Motor still. Dann ist „Sand im Getriebe“.

„Sand im Getriebe“ kann ganz unterschiedlich aussehen: Da sind die beiden Abteilungen, die statt miteinander zu reden, nur noch einander die Schuld zuweisen, wenn etwas nicht läuft. Da ist die überforderte Führungskraft, die von der Fachkraft zum Abteilungsleiter aufgestiegen ist. Und da ist die Geschäftsführung, die plötzlich vor dem Problem steht, dass Umsätze drastisch fallen, weil Mitbewerber mit Dumpingpreisen in den Markt dringen oder zugesagte Fördermittel drastisch gekürzt werden. All das sind Situationen, die Unternehmen blockieren können. Und all das verursacht natürlich auch psychischen Stress. Denn jeder einzelne Betroffene steht dann unter Druck. Irgendwann liegen die Nerven blank. Im schlimmsten Fall kann das für den Einzelnen den Burnout bedeuten, für ein Unternehmen die Insolvenz.

Damit das nicht passiert, ist DDMC so breit aufgestellt. Unser systemischer Ansatz sorgt dafür, dass Lösungen aus dem Unternehmen heraus wachsen können. Damit bauen wir psychischen Stress ab und schaffen die Grundlage für neue Lösungen. Wir ölen sozusagen die Getriebeteile, damit sie wieder gut arbeiten können.

In der Praxis heißt das, dass wir Führungskräfte coachen, wenn wichtige Veränderungsprozesse anstehen. Auf Wunsch begleiten wir das Changemangement fachlich wie als Coaches oder übernehmen es ganz. Wir bringen Kommunikation wieder dort zum Fließen, wo sich Widerstände aufgebaut haben. Wir weichen selbst verhärtete Fronten zwischen Abteilungen wieder auf, damit sie wieder an einem Strang ziehen können. Durch unseren externen Blick sehen wir sowohl den Wald als auch alle Bäume noch. Und mit unsere betriebswirtschaftlichen Fachkompetenz setzen wir die wirtschaftlichen Impulse, die idealerweise zur Initialzündung im Unternehmen führen. Wir optimieren Abläufe, prüfen Wirtschaftlichkeit von Produkten, entwickeln Leistungen nach Kundenanforderungen und erarbeiten Strategien für Marketing und Vertrieb. Wir sorgen dafür, dass das der Motor wieder „schnurrt“.

Damit bauen wir ein betriebliches Gesundheitsmanagement  ganz im Sinne des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) auf. Unsere Ansicht stimmt ganz mit der der BDP-Präsidentin Sabine Siegl überein: „Es wird viel über Burnout geredet, aber viel zu wenig über die Phase lange vor der Entstehung einer massiven psychischen Erkrankung.“* Wir finden: Betriebliches Gesundheitsmanagement muss schon weit vor der Einrichtung einer entsprechenden Abteilung beginnen. Nachhaltige Maßnahmen können nicht von einer Insel-Abteilung allein durchgesetzt werden. Sie müssen sich durchs ganze Unternehmen ziehen. Diese Rahmenbedingungen zu schaffen, ist eine klassische Aufgabe der Unternehmensführung. Und genau da liegt unsere Kompetenz.

Sprechen Sie uns an, wenn wir auch Ihrem Unternehmen dabei helfen sollen, rundum gesund zu bleiben.

*Quelle: Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management, Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie, Artikel vom 02.05.2012. Gefunden unter http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/nachrichten/nachrichten-20120501-sabine-siegl-organisationspsychologie-berufsverband-deutscher-psychologen-bdp-betriebliches-gesundheitsmanagement.html

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