2012, der Maya-Codex Dresdensis, Unternehmensführung und ein Danke

Liebe Kunden, Geschäftspartner und alle uns zugewandte Menschen,

dieses neue Jahr 2012 ist bereits wieder ein paar Wochen alt. Ein Jahr, das herausfordernd zu werden verspricht. 2011 hat turbulent geendet, doch die Schlagzeilen, die dieses noch junge Jahre bereits bietet, übertreffen das Ende des alten Jahres beinahe. Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht.

Kürzlich stellte mir einer meine Kunden in diesem Zusammenhang scherzhaft die Frage „Ob das vielleicht doch alles mit dem Maya-Kalender zusammenhängt?“ Für die, die bisher eher nebenbei das Medieninteresse am Maya-Kalander wahrnahmen: Weltweit existieren nur noch drei Handschriften der Mayas. Nur eine davon kann man im Original betrachten – den „Codex Dresdensis“ in der Schatzkammer des Dresdner Buchmuseums. Und ausgerechnet jenes ist das letzte Fragment der Aufzeichnungen ihrer Zeitrechnung als Kalender. Selbiger endet dieses Jahr, am 21. Dezember 2012. Die Aufregung hier vor Ort ist also entsprechend groß.

Da die Maya als Hochkultur mit präzisen Zukunftsvoraussagen gelten, gibt das Ende der Zeitrechnung verschiedensten Spekulationen Raum. Die einen interpretieren  es als Voraussage für den Weltuntergang. Die anderen einfach  nur als Ende eines Kalenders. Und die dritte Fraktion sieht darin das Datum für einen Bewusstseinssprung der Menschheit.

Als systemischer Berater wünsche ich persönlich mir die Variante „Bewusstseinssprung“. Betrachtet man sich das aktuelle Weltgeschehen, wäre das wenigstens lösungsorientiert. Dass es eine Entwicklung in diese Richtung gibt, merke ich zumindest in meiner Arbeit. Die alten Lösungen scheinen ausgedient zu haben. Immer mehr Führungskräfte gehen  neue Wege, probieren neue Perspektiven und Herangehensweisen aus. Und immer öfter steht dabei wirklich der Mensch im Mittelpunkt.

Denn „authentische Führung“, wie ich sie nenne, hat begriffen, dass Unternehmen aus Menschen bestehen und nicht aus Kostenstellen. Oder aus „Humankapital“. Denn so positiv dieser Begriff auch zu sein scheint, letztlich reduziert er Individuen auf  Produktionsfaktoren im Sinne des Tayloristischen Wirtschaftsmodells. Bei so einem Denkansatz müssen wir uns über zunehmende Burnout-Quoten nicht wundern.

„Marktorientierte Unternehmensführung“ fokussiert sich sowohl auf die Märkte außerhalb des Unternehmens als auch auf den  „internen“ Markt, auf Organisation und Mitarbeiter. Denn der eine Markt kann nur mit Hilfe des anderen bedient werden. Wirklich erfolgreich werden also nur die Unternehmen sein, die auch menschliche Bedürfnisse achten und berücksichtigen. Diese Sicht- und vor allem Handlungsweise wird in Zukunft immer wichtiger werden.

Danke an alle unsere Kunden, die diesen Weg bereits gehen. Danke, dass DRESDEN MANAGEMENT CONSULTING dabei Ihr Partner sein darf. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Weiterempfehlungen. :-) Danke auch jenen, die uns dabei unterstützen, die diesen Gedanken  mittragen und mit uns zusammenarbeiten. Und unseren neuen Kunden ganz besonderen Dank für den Vertrauensvorschuss , den Sie uns geben. Ihnen allen wünsch ich beruflich wie privat das Beste für 2012. Ich freue mich jedenfalls schon auf die restlichen Monate dieses neuen Jahres mit Ihnen allen!

Herzlich
Ihre Anja Eigner

PS: Das Buchmuseum der Sächsischen Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) hat den sogenannten Codex Dresdensis ins Internet gestellt. Am 23.02.2012 um 19:00 Uhr eröffnet das Museum sogar eine Sonderausstellung dazu: „Weltuntergang 2012? Der Dresdner Maya-Codex und seine Entzifferung

Falls Sie dabeisein wollen: Rufen Sie mich an. Oder schreiben Sie mir. Die Besichtigung steht auch auf meiner Agenda. Und im Anschluss können wir uns ja gern noch ein wenig über Bewusstseinssprünge unterhalten. 😉

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Ein Trackback

  1. Von Kommen Sie gut ins neue Jahr! am 1. Februar 2013 um 19:40

    […] mystische Datum ist vorüber. Und die Welt dreht sich noch immer. Na bitte, hab ich es doch schon vor gut einem Jahr gesagt, als ich mich über den Maya-Codex Dresdensis und seine Bedeutung für die Wirtschaft […]

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